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Uraltes Wesen der Aufklärung

Kein gemeinsamer Weg nach rechts


In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hat sich der Chef der französischen rechtsnationalen Partei Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, scharf von der AfD distanziert. Bardella erklärte, dass die AfD mittlerweile von einem radikalen Flügel beherrscht werde und einen EU-Austritt fordere. Dies sei mit den Grundsätzen seiner eigenen Partei unvereinbar. Zudem lobte er die Migrationspolitik von Bundeskanzler Friedrich Merz.

Herr Bardella sollte zuerst einmal Präsident werden, anstatt Friedrich Merz um den Hals zu fallen, reagierte der Co-Vorsitzende der AfD, Tino Chrupalla, prompt auf die Annäherungsversuche des Franzosen.

Laut AfD-Co-Chefin Alice Weidel hoffe der RN-Chef lediglich auf politische Vorteile durch seine Distanzierung von der AfD.

Im Gegensatz zur AfD bewegte sich der RN in den letzten Jahren zunehmend zur Mitte des politischen Spektrums, während die deutsche Partei weiterhin rechtsextreme Positionen in ihren eigenen Reihen duldet.

Sogar die ehemalige Parteichefin Marine Le Pen schloss früher ihren eigenen Vater aufgrund seiner inakzeptablen Aussagen aus der Partei aus. Diese Taktik erwies sich als erfolgreiche Strategie, um Abstand zum Rechtsextremismus zu wahren: Der RN führt derzeit in den Meinungsumfragen.

Quellen: Deutschlandfunk
/ Neokohn

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