Das Landesgericht Klagenfurt fällte am 27. Mai 2026 das Urteil über den Villacher Attentäter: Der 24-jährige syrische Staatsbürger muss lebenslang in Haft.
Das Gericht sprach ihn für den Messerangriff vom 15. Februar 2025 schuldig, bei dem ein 14-jähriger Jugendlicher ums Leben kam und fünf weitere Menschen teils schwer verletzt wurden. Die Anklage lautete auf Mord, Mordversuch und terroristische Straftaten.
Das Gericht wertete die Tat als gezielten Versuch, die Bevölkerung durch religiösen Extremismus und die Ideologie des IS in Angst und Schrecken zu versetzen.
Besonders schwer wogen in der Urteilsbegründung die Heimtücke, die gezielte Wahl der Opfer – darunter Minderjährige – sowie der bewaffnete Angriff. Dank intensiver Sicherheitsmaßnahmen konnten die Justizbehörden das Verfahren zügig und sicher abwickeln, was zu einer schnellen Urteilsverkündung noch am ersten Verhandlungstag führte.

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